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COMMISSION ON LOESS / LOSSKOMMISSION / COMMISSION DU LOESS / KOMИCCHЯ JIECCA

INQUA / INTERNATIONAL UNION FOR QUATERNARY RESEARCH / INTERNATIONALE QUARTARVEREINIGUNG / UNION INTER-NATTONALE POUR L'ETUDE DU QUATERNAIRE / MEЖЦAУHAГОHЫЙ COЮ3 110 H3YЧEHИЮ ЧETBEPTИЧHOГO ПEPИOДA

 

 

Vorsitzender: JuliusFink                                      

Gcographisches Institut Universicat W'ien A-1010 Wien, Universitatsstrafie 7

Sekretar: Otto Franzle

Geographisches Instiuit Universitat Kiel,

 D-23 Kiel 1, Olshausenstrafie 40—60

 

 

 

Wien,   1974.09.26

 

 

 

 

Rundschreiben    Nr.13

 

 

Sehr geehrte Frau Kollega! Sehr geehrter Herr Kollege!

 

1, Tagung in der BRD vom 17.-20.September 1974

Im Namen aller Teilnehmer darf ich mir erlauben den Dank

unseren bundesdeutschen Kollegen zu iibermitteln. Es var

ein guter Gedanke,  den Terrain so anzusetzen,  daB am letzten Tag gemeinsam mit der Deutschen Quartarvereinigung (DEUQUA) exkursiert wurde,   sodaß Kontakt mit vielen interessierten Kollegen hergestellt werden konnte,   ferner unseren Mit-gliedern die Moglichkeit gegeben war,  an der nachfolgendcn Tagung der DEUQUA in Hofheim am Taunus und veiteren Exkur-

sionen teilzunehmen.  Dieses Arrangement war vom ersten Vor-sitzenden der DEUQUA,  Herrn Prof.Dr.Semmel,  getroffen worden, dem wir hiefür und für die Einladung zur DEUQUA-Tagung

selbat sehr herzlich zu danken haben,  Verpflichtet sind

vir auch in hohem MaBe dem Einsatz der bundesdeutschen

Kollegen, insbesondere unserem Sekretär Herrn Prof.Franzle,

daB durch entsprechende Antrage bei der Deutschen Forschungs-gemeinschaft   sowie bei   dem Deutschen Akademischen Aus-tauschdienst die materielle Basis fur die Teilnehraer aus

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den sozialistischen Ländern geschaffen wurde,  Mit großer Freude wurde die zahlenmäßig starke Gruppe aus der Sowjet­union begrüßt,  die - sofern erforderlich - durch die simultane Übersetzung von Herr Prof, Prenzel bestens informiert war.  Besonderer Dank gilt den Führern der Exkursion, voran Herrn Prof,  Brunnacker,   sowie den nicht genannten Kollegen, die an der Vorbereitung tatkräftig beteiligt waren;   ihr Anteil wird noch bei der fachlichen Darstellung der Exkursionsergeb­nisse im nächsten Rundschreiben zu nennen sein,

 

 

2, Lößkarte

Prof,Haase hatte für die Tagung Kopien der ersten Rein­zeichnung der Lößkarte von Europa mitgebracht, sodaß diese nach gemeinsamer Diskussion an die anwesenden Länderver-treter (bzw,  deren Kollegen)   ausgeteilt werden konnten, Schon bei der ersten Überprüfung ergab sich,   daß,die topo­graphische Unterlage teilweise korrigiert werden muß, eben­-

so das Linienbild der dargestellten Einheiten.  Der Grund für letztere Korrektur liegt darin,daß die Entwürfe der einzelnen Länder auf Karten anderer Projektion angefertigt wurden und bei der Umzeichnung bzw#  Generalisierung auf den kleineren Maßstab Fehler entstanden.  Ich darf Sie bitten,  die über-gebenen Kopien dahingehend genauestens durchzusehen.

Weiters sind die Profile topographisch durch ein Kreuz zu fixieren. Ursprünglich war vorgesehen,  die im Supplement­band der AFEQ    1969 veröffentlichten Profile zu nehmen, Für den Stand 1074 werden sich Streichungen ergeben, sofern Profile nicht mehr zugänglich sind und gegenüber anderen eine geringe Aussagekraft besitzen; andererseits werden Er­gänzungen dort notwendig,  wo große Paläoklimaprovinzen ohne Profilpunkt sind,

A1s Termin für die Übersendung der korrigierten Kopie an Prof,Haase/Geographisches Institut der Akademie der Wissen-


 

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Schäften der DDR,  Georgi-Dimitroff-Platz  1,   701  Leipzig,

wurde der 31.Oktober vorgesehen.

 

3. Untersuchung von Proben

Die  für die Untersuchung der Lösse und Lößderivate vorge­-

sehenen Proben,  die  im Rahmen eines speziellen UNESCO­-

Programms von Dr.Hädrich,  bzw.  Prof.Brunnacker untersucht

werden,   sollen möglichst bald an Dr. Hädrich/lnstitut für

Bodenkunde der Universität Freiburg,  Bertoldstraße 17,

78OO Freiburg im Breisgau,   oder an mich gesendet werden,

Im Hinblick auf die von Dr,Hädrich auf der DEUQUA-Tagung mit­-

geteilten bisherigen Ergebnisse,  wonach der Kalk-und Dolomit-

­anteil    vom Alter der Lösse  abhängt,   erscheint  es sinnvoll, die Proben  so auszuwählen,  daß verschieden alte Sedimente

zur Untersuchung kommen.

Sollte Verpackungsmaterial  (Karton und Nylonsäckchen) ge­-

wünscht werden, kann dieses von Wien zugesandt werden.

 

4,  Bericht  für Birmingham 1977

Bei der Sitzung der Kommission (an 2 Abenden)   wurde diskutiert,

ob und in welcher Form für den nächsten INQUA-Kongreß in

Birmingham  1977 eine gemeinsame Publikation herausgebracht

werden soll.  Details und Vorschläge hiezu im nächsten

Rundschrei ben.

 

5*  Organisation der Kommission

Nur kurz wurde während der Kommissionssitzungen auf die

Beschlüsse vom INQUA-Kongreß in Neuseeland sowie die Aus­-

wirkung der neuen Statuten der INQUA (die zur Zeit noch

nicht gedruckt vorliegen)  gewidmet *  Mehr darüber im nächsten Rund­schreiben,


 

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